Malspiel der Begegnung – Resümee

Bilder und Installationen gegen die Isolation

Täglich notiere ich neue „Buzzwords“ aus der Presse, die ich zum Virus finde und versuche mit dem Malen etwas dagegen zu setzen.
Gleichzeitig stelle ich mir die Fragen:

  • Was hätte ich ohne Corona nicht gemacht/erlebt?
  •  Auf welche Ideen wäre ich ohne Corona nicht gekommen?

Ich nehme die ersten Gestaltungen aus dem Malspiel und versuche aus dem Getrenntsein neue Bilder zu erschaffen. Es wird anders als gedacht. Es entstehen Landschaften und Boote auf See. Das beruhigt – aber beinhalten diese Bilder Lösungen?

Die Blätter aus dem Malspiel füllen einen Raum. Am Ende sind es 136 Gestaltungen aus 33 Begegnungen. Wahnsinn! Es macht mich glücklich.
Ich baue einen Coronavirus und hänge Zettel mit guten Wünsche an ihn; in der Hoffnung, dass wir ihn alle gut überstehen und uns wieder frei begegnen können.

Ich merke, wie wichtig Kunst und Kreativität in Krisen wie dieser sind, um zu spüren, dass wir nicht allein sondern miteinander verbunden und gemeinsam auf den Wegen durch diese Zeit sind.

Vielen Dank an alle, die beim Malspiel mitgemacht und diese wunderbare neue Art der Begegnung im Atelier mit gestaltet haben.

Die Entstehung dieses Werks wurde durch ein Stipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ermöglicht.