Was ich beim Ausdrucksmalen lernen kann

Ich bin total OK!

Puh, es scheint ganz schön anstrengend zu sein, sich selbst OK zu finden. Zweifeln, misstrauen, kritisieren geht irgendwie einfacher.

Vielleicht, weil ich es gewohnt bin, mich immer weiter verbessern und entwickeln zu wollen – nie bin ich gut genug oder ausreichend. Es geht immer noch ein bisschen mehr.

Die ganze Welt ist voll von dem Mantra „da geht noch was“

Je öfter ich mir etwas sage, um so mehr glaube ich, dass es auch wahr ist und stimmt. Das bedeutet im Umkehrschluß für mich, um aus der Nummer wieder rauszukommen, brauche ich Zeit und Geduld. Ich muss das neue Mantra einüben.

So sage ich mir jeden Morgen vor dem Spiegel „Ich bin total OK!“ und irgendwann kann ich es mir dann vielleicht auch glauben.

Ausdrucksmalen ist eine wunderbare Möglichkeit, das Selbst-OK-Sein zu erfahren. Es gibt kein richtig und kein falsch. Es gibt nur Erfahrungen.

Ich bin einfach da, so wie ich bin, und das ist einfach wunderbar.

Ich male drauf los und freue mich darüber, was in meinem „Ich bin total OK“ entsteht.

Am Ende einer Malsession schliessen die/der Malende zusammen mit der Malbegleitung das Bild ab.

Es geht um Wertschätzung und Würdigung.

Es geht darum, dass das was entstanden ist, so sein darf, wie es ist.

Ein Malprozess wird gemeinsam abgeschlossen
Ein Malprozess wird gemeinsam abgeschlossen


Ich bin ok und das Bild ist ok.

Das ganze Leben ist eine Ent-wicklung.

Ich wickele mich aus dem aus und heraus, was nicht mehr zu mir passt. Es ist ein Prozess. Es dauert seine Zeit. Manchmal habe ich das Gefühl, es geht so schnell, dass mir schwindlig wird, und manchmal dreh ich mich im Kreis, und es scheint sich gar nichts zu tun.

Das Ausdrucksmalen hilft mir dabei, die rasanten und die scheinbar schleichenden Entwicklungsschritte besser zu verstehen und zu akzeptieren.

Der Lebensprozess kann sich im Malprozess abbilden. Das hilft mir, um eine neue Sicht auf die Dinge zu bekommen und ruhiger zu werden.

Manchmal verstehe ich auch im Malprozess nicht, was gerade geschieht. Oft ist es dann so, wenn ich Monate später das Bild hervorhole, dass ich denke, ach schau an, das war das damals.

So hat sich das und ich mich ent–wickelt.

Malen als Zerreißprobe
Malen als Zerreißprobe

Manchmal ist das Malen eine Zerreißprobe. Es soll zusammen gebracht werden, was einfach nicht zusammengehören will.

Dieser „innere Kampf“ wird dann stellvertretend auf dem Papier geführt.

Es werden alle möglichen Lösungen malend durchprobiert. Dabei kann es passieren, dass neue Erkenntnisse und die Akzeptanz entstehen, dass es einfach so ist, wie es ist.

„Ich mag mich!“

Autsch! Nochmal so ein Thema …

Kannst Du zu Dir selbst sagen: „Ich mag mich!“ ohne dabei mit der Wimper zu zucken und ein innerliches JA ABER zu hören?

Darf ich mich denn selbst mögen?

Ist das nicht überheblich, arrogant, narzisstisch, selbstverliebt, divenhaft, …?

Bring ich denn noch genug Leistung, wenn ich mich mag? Schliesslich fällt der Grund, um Leistung für Anerkennung zu erbringen, ja weg.

Wenn ich mit meinen Selbstvorwürfen und ja-abern fertig bin, dann atme ich tief durch.

Ich schließe die Augen und lasse das „Ich mag mich!“ mit einem Lächeln durch mich  hindurchfließen.

Ich finde, das fühlt sich sagenhaft gut an.

Und wenns beim ersten Mal noch nicht klappt, dann probiere ich es einfach nochmal – es gehört etwas Übung dazu.

Es ist einfach herrlich, warm und entspannend und gehört meiner Ansicht nach zur Selbstfürsorge.


An manchen Tagen klappt das mit dem Selbst-Mögen einfach nicht, dann lasse ich mich selbst einfach mal in Ruhe.

Ich entschließe mich dazu, mich nicht dauernd zu  kritisieren oder verbessern zu wollen.

Malen macht Freude
Malen macht Freude


Manchmal gibt es Tage, da bereitet das Malen so viel Freude. Auf diesem Bild sind die Figuren tanzend und hüpfend über das Bild gehuscht.

Einfach sein. Das ist eine wichtige Haltung im Ausdrucksmalen.

Mir selbst vertrauen

Wenn ich vor einer neuen Herausforderung stehe, zweifele ich manchmal an mir selbst und frage mich, ob und wie ich das schaffen soll.

Manchmal ist es nur aus einer Unkonzentriertheit oder Übermüdung heraus, dann kann ich schneller darüber hinweg gehen.

Manchmal sitzt der Zweifel tiefer und erinnert mich an Situationen, die früher mal passiert sind und die mich immer wieder triggern.

Dann brauche ich viel Mut, um meinen Selbstzweifel zu überwinden und auch die Einsicht, dass das Ganze auch schief gehen kann (aber ich es dann wenigstens probiert habe).

Ich kann mich dann erinnern, was ich alles schon geschafft habe und wie oft etwas doch gut gegangen ist, auch wenn das Ergebnis ein anderes war, als das, was ich mir vorgestellt hatte.

Aus meinen Erfahrungen kann ich lernen, mir selbst zu vertrauen.

Ich vertraue mir
Ich vertraue mir


Es hilft mir auch, mir wie ein Mantra immer wieder zu sagen „Ich vertraue mir!“

Es tut gut und macht Mut!

„Trust the process!“

Vertraue dem Prozess oder im Ausdrucksmalen „Vertraue Deinem Malprozess“ ist für mich einer der wichtigsten Statements.

Wenn ich nicht weiter weiß, bringt mir dieser Satz eine große Entspannung.

Ich höre und spüre in mich hinein und lasse das zu, was da ist.

Ich male das, was sich gerade zeigen möchte und bin ganz achtsam im Hier und Jetzt.

Ich lasse los.

Ich darf sein.

Ich bin ok. Das Bild ist ok.

Ich vertraue mir und ich vertraue dem Malprozess.

Das ist eine ganz großer magischer Moment im Ausdrucksmalen, bei dem ich ganz und gar mit mir selbst und meinem Tun verbunden bin.

Ausdrucksmalen im Garten
Ausdrucksmalen im Garten

Das ist einer der Hauptgründe, warum ich mit dem Ausdrucksmalen so verbunden bin, und warum ich es so liebe.

 Wenn Du es selbst einmal erfahren möchtest, dann lade ich Dich herzlich ein, es auszuprobieren. Die nächsten Termine findest Du hier.

Ich wünsche Dir einen bunten Tag,

Yvonne

Veranstaltungen im September

Ausdrucksmalen am Samstag

 11-13 Uhr, 18.09.21

Das ist die ideale Veranstaltung um das Ausdrucksmalen, das Atelier und mich als Malbegleiterin kennenzulernen. Du brauchst keinerlei Vorkenntnisse. Ich zeige Dir alles, was Du wissen möchtest und begleite Dich durch Deinen Malprozess. 

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne (Hesse, Stufen) und gleichzeitig ist aller Anfang auch schwer.
Wenn Du mehr über das Ausdrucksmalen erfahren möchtest, dann sind die Blogartikel „Ich kann aber nicht malen trifft Ausdrucksmalen“  und „Warum ich Ausdrucksmalen liebe“ ein guter Einstieg.

Die Malsession kostet inklusive Material 20 Euro.
Bitte bringe Malklamotten mit. 

Anmeldung bitte bis 3 Tage vor Veranstaltung per Mail

Keine Zeit, dann findest Du hier alle Termine auf einen Blick.

Kreativwerkstatt am Samstag

15-18 Uhr, 18.09.21

Der Name ist Programm! Du kannst in den 3 Stunden von den  folgenden Angeboten machen, was Du möchtest. Ich stehe Dir mit Rat und Tat zur Seite und unterstütze Dich dabei, Dein Kunstwerk zu erschaffen.

  • Leinwände bemalen (Acrylmalerei) mit eigenem Motiv
  • Textilien (Shirts, Kissen, Caps, Sportbeutel) gestalten
  • Filzen
  • Porzellan bemalen

Du bezahlst das, was Du gemacht hast.
So kostet zum Beispiel die Gestaltung eines T-Shirts oder einer Leinwand (20×20 cm) inklusive Material und fachlicher Anleitung 15 Euro.

Bitte bringe Malklamotten mit. 

Anmeldung bitte bis 3 Tage vor Veranstaltung per Mail

Keine Zeit, dann findest Du hier alle Termine auf einen Blick.

Ausdrucksmalen am Dienstag 

18:30-20:30 Uhr
07.09.21, 14.09.21, 21.09.21, 28.09.21, 05.10.21, 12.10.21

Wenn Du das Ausdrucksmalen jede Woche erleben möchtest, ist diese Kleingruppe das richtige für Dich. Hier kannst Du über längere Zeit in Deinen Malprozess einsteigen und die Kraft des Ausdrucksmalens für Dich entdecken.

Eine Malsession kostet 20,00 Euro.
Bitte bringe Malklamotten mit. 

Anmeldung bitte bis 3 Tage vor Veranstaltung per Mail

 

Bitte beachten: Es gelten die Corona-Maßnahmen von Sachsen.

Alle Termine auf einen Blick findest Du hier.

 

Ich-kann-aber-nicht-malen trifft Ausdrucksmalen

„Ich kann aber nicht malen…“ ist einer der Sätze, den ich sehr oft im Atelier zu hören bekomme. Ich versuche dann vorsichtig nachzufragen, woher dieser Gedanke kommt und wow, ich bekomme teilweise dramatische Geschichten, die sich zwischen der Bewertung in der Schule und dem, wie etwas zu sein hat, abspielen. 

Oft wird es dann für die-/denjenigen zu einer Herausforderung, sich auf die Farben und das Papier einzulassen. Gemeinsam haben wir es bisher immer geschafft, auch wenn es echt nicht einfach war. Ich habe dazu noch keine pauschale Lösung gefunden. Die Hemmungen, Ängste, Glaubenssätze, etc. sind so individuell, wie der Mensch selbst.

Das einzige, was ich jedes Mal sage, ist, dass sie/er damit nicht allein ist und dass nichts Schlimmes passiert, wenn sie/er es einfach mal versucht. 

Die großen Meister und die eigene Erwartungshaltung

Klar gibt Unterschiede – die einen können so richtig malen z.B. Picasso, van Gogh, Rembrandt, Gerhard Richter, Frieda Kahlo, etc. und zwar ganz professionell! Und die anderen (also die meisten von uns) können SO nicht malen. Das ist Fakt!

Die Asiaten sagen, wer malen kann, kann schreiben. Das ist in unseren Breitengraden aber gar nicht unser Anspruch. Kalligrafie finden wir auf schönen Geburtstagskarten und Urkunden, aber nicht im Alltagsgebrauch. Diesen Vergleich würden wir niemals anstreben. Super ist, wenn man selbst und auch andere die eigene Handschrift lesen können und wenn man in der Schule die Klassenarbeit wegen Unlesbarkeit nicht nochmal abschreiben muss (ist mir einmal – aber nur einmal! – passiert). Wahrscheinlich passt der Vergleich von Malen und Schreiben aus handwerklicher Sicht auch nicht ganz 100%ig. 

Dann gehen wir mal zum Inhalt: Nur, weil ich gerade Harry Potter oder Goethe lese und bewundere, würde ich niemals sagen, dass ich nicht schreiben könne. Ich kann definitiv nicht so schreiben wie unsere großen Literaten. Trotzdem sitze ich hier und versuche, so gut es geht, meine Gedanken in leicht und flüssig lesbare Sätze zu packen und etwas rüberzubringen. Es ist nicht mein Anspruch, mehr zu wollen. Wenn die Lehrer in der Schule bei uns Schülern  den Ausdruck bemängelten, konnten wir mehr Gleichgültigkeit zu Tage legen. Wen juckte das schon, wenn man sich nicht so ausdrücken konnte, wie es der Lehrer forderte.

Warum ist es dann beim Malen anders? 

Einerseits vermute ich hier eine Verzerrung im Selbst-Fremd-Kontinuum und andererseits scheint auch die Erwartungshaltung an eine:n selbst enorm zu sein.

Woher kommt beim Malen dieser Perfektionismus und diese Erwartung, dass etwas „schön“ sein muss?

Woher kommt diese Wahrnehmung? Es wird anders gelesen als geschaut. Ein visueller Eindruck wirkt viel stärker als ein verbaler/geschriebener. Wenn ich ein Bild sehe, bin ich viel schneller dabei, es zu analysieren und zu interpretieren, als wenn ich einen Text lese. Es kommt selten vor, dass ich in einem Text anfange, nach Ausgewogenheit, Ästhetik, Form, Ausdruck, etc. zu suchen und mir Gedanken über einzelne Wörter und Synonyme mache. 

Betrachte ich dagegen ein Bild, passiert sofort ganz viel. Was ist auf dem Bild? Wie sind Formen, Farben, Richtungen, Objekte, Inhalte angeordnet? Spricht es mich an? Gefällt es mir? Ich bin viel schneller beim Bewerten. Es ist definitiv einfach. Zu einem Bild kann jeder etwas sagen – vor allem auch ungefragt.

Bilder sind für mich ein sehr persönlicher Ausdruck

Bilder sagen mehr als 1000 Worte, und das stimmt definitiv. Bilder bringen mich als Betrachter mit einem Blick dazu, in Resonanz zu gehen. Ich fange an, etwas zu fühlen oder zu denken und Verknüpfungen herzustellen. Bilder gehen schnell viel tiefer als Worte. 
Auch Worte über Bilder gehen schnell viel tiefer, weil jedes Bild ein sehr persönlicher Selbstausdruck ist.

Hier fällt mir der Vergleich zwischen dem Singen und Sprechen ein. Ich kann sprechen, aber nicht unbedingt so singen, dass es andere toll finden. Da ich mich beim Singen aber sehr persönlich und verletzlich zeige und auch ein Stück weit nackig mache, treffen mich Kritik und Bewertung viel mehr.

Leider ist das der-/demjenigen, der so gerne etwas zu dem Bild sagen möchte, meist nicht bewusst. An der Stelle kommt mir auch immer die Frage hoch, um wen es bei der Bildbetrachtung eigentlich geht. Um den Betrachter, der sich ausdrücken und zeigen möchte, wie er etwas sieht (um sich selbst zu zeigen und zu sehen) oder um das Bild oder um die/den Erschaffer:in des Bildes.

Das ist übrigens einer der Gründe, warum ich Kritikern jeder Art sehr skeptisch gegenüber eingestellt bin und ihr Verhalten oft auch für arrogant halte. Es ist soooo einfach und unpersönlich, etwas zu kritisieren und Verbesserungsvorschläge zu machen. Viel schwerer und authentischer ist es, selbst etwas zu erschaffen und zu gestalten. 

Wenn wir unter dem Gesichtspunkt die Perspektive vom Betrachter zum/r Erschaffer:in des Bildes wechseln, ist diese:r der Bewertung der anderen gnadenlos ausgesetzt. Sie/er kann in diesem Moment nur noch den „Shitstorm“ (sorry für die harte Ausdrucksweise) über sich ergehen lassen und die Schilde hochfahren, dass es sie/ihn nicht zu sehr persönlich trifft. 

Die Angst vor der Bewertung

Jetzt wird auch klar, dass der Satz „Ich kann aber nicht malen“ einen Schutzmechanismus darstellen kann. Vor allem in der Schule waren wir der Bewertung wirklich ausgeliefert und wurden oft hart getroffen. Wenn dann noch die Komponente des Erziehens mit dazu kam, hatten wir eigentlich schon verloren. 

Als Menschen wollen wir dazugehören, wir wollen anerkannt, respektiert und wertgeschätzt werden. Der erste Versuch ist also, dass wir versuchen, es gut zu machen und zu gefallen – zumindest es so gut zu machen, um nicht aufzufallen. Manchmal klappt’s – oft bleibt eine Verletzung.

Leider haben die meisten von uns nicht die eigene innere Freiheit, das Selbstbewusstsein und die Stärke von  Pippi Langstrumpf, die so in etwa sagt: „Cool, das hab ich noch nie gemacht, also muss es ja gut werden …“  

Ausdrucksmalen lädt dazu ein, die eigene Welt zu gestalten

wie sie mir gefällt, um bei Pippi zu bleiben. 
Ausdrucksmalen geht weg von der Bewertung, dem Perfektionismus, der Gefallsucht, der hohen Messlatte …
Ausdrucksmalen lädt Dich zum Spielen mit der Farbe ein. UND ich habe noch nie jemand sagen hören: „Ich kann aber nicht spielen…“

Hauptsache bunt und Spass dabei
Hauptsache bunt und Spass dabei


Ich bin ganz verliebt ins Ausdrucksmalen, und es ist jedes Mal eine magische Zeit, wenn ich die Menschen in meinem Atelier beim Malen begleiten darf. Wenn jede:r sich dem Malprozess hingibt, loslässt, auf sich selbst vertraut und ganz im Flow ist.

Manchmal wird es beim Ausdrucksmalen ganz schön wild, und die Farbe fliegt durch die Gegend. GEZIELT allerdings! Denn wer die Decke verkleckert, bleibt zum Streichen und Aufräumen da.  Bisher hat die Ansage immer gereicht, und die Farbe ist wirklich auf dem Papier gelandet.
Es tut einfach gut, wenn man sich mal so richtig austoben und das rauslassen kann, was sonst keinen Platz findet.

Wilder Farbklecks
Wilder Farbklecks

Während ich beim Acryl- und Eitemperamalen auf jeden Fall mehr auf Sauberkeit und klare Farbtrennung auf der Palette achte, liebe ich es, im Ausdrucksmalen mit den Gouachfarben, den Pinsel richtig einzubunten! Der Regenbogen, der auf dem Blatt entsteht, kann ich dann voller Freude verfolgen. JA, das ist ok! Einfach ganz herrlich und frei!

Regenbogen am Pinsel
Regenbogen am Pinsel

Ich werde oft ganz demütig und bin total fasziniert, wenn ich anderen beim Malen zuschauen kann. Dann warte ich auf den richtigen Moment, um als Begleiterin zu fragen, wie es der/dem Malenden geht und wie der Malprozess voran kommt. Wenn wir dann gemeinsam über das Bild sprechen, tut sich oft ein wunderbarer Raum der Empathie und Verbundenheit auf. Es zeigen sich Dinge, die von so uraltem und universellen Wissen zeugen, dass man einfach nur vor dem Bild stehen und stauen kann.

Beim Malen
Beim Malen

Es ist auch sehr spannend, gemeinsam ein Bild zu malen, und es bietet ein großes Potential. Im Setting des Ausdrucksmalens verwende ich diese Form nur, wenn zwei Personen von sich aus gemeinsam ein Bild malen möchten. Dabei erläutere ich vorab, was generell im Malprozess passieren könnte. Es können Bedürfnisse und Befindlichkeiten entdeckt und wertschätzend miteinander angeschaut werden. Diese Art zu malen schafft Verbindung und Klarheit.

Wenn die Bilder draussen in der Sonne trocknen können, fühle ich mich manchmal wie in einer Ausstellung und komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. So schön!

Ich bin immer wieder ganz hin und weg, was im Ausdrucksmalen alles entstehen kann und dass weder Alter noch sonst etwas eine Rolle spielt.

Bilder trocknen in der Sonne
Bilder trocknen in der Sonne

Der Sommer lacht und die Farben wollen aufs Papier. 

Hast Du Lust, das Ausdrucksmalen auszuprobieren?

Am Samstag, 17.06.21, 11-13 Uhr findet wieder Ausdrucksmalen im Atelier statt. Wenn Du Lust dazu hast, dann melde Dich bitte bis Mittwoch, 14.06.21 per Mail an.

Wenn Du das Ausdrucksmalen fortlaufend wöchentlich in einer Gruppe erleben möchtest, lade ich Dich herzlich zum Ausdrucksmalen am Dienstag, 18:30-20:30 Uhr ein. Wir starten nach der Sommerpause am 07.09.21 in die neue Malsaison.

Ich freue mich, wenn wir uns beim Ausdrucksmalen begegnen.

Wenn Du noch mehr darüber lesen magst, warum ich Ausdrucksmalen so liebe, dann ist dieser Artikel vielleicht etwas für Dich.

Bunte Grüße
Yvonne

Warum ich Ausdrucksmalen liebe

Ich liebe Ausdrucksmalen! Es bedeutet für mich Freude an der eigenen Kreativität und Schaffenskraft und läßt mich bei mir selbst ankommen.

Seit 2011 gebe ich als Malbegleiterin Kurse, Workshops und Seminare rund ums Ausdrucksmalen. Ich begleite Malprozesse in meinem Atelier , bin mit  meinen mobilen Staffeleien auf Tour und kann nicht genug davon bekommen. Zusätzlich unterstütze ich seit 2017  Michael Podszun als Assistentin bei der Ausbildung zur Ausdrucksmalbegleitung.
Ich habe unfassbar viele Ideen, was ich mit dem Ausdrucksmalen alles noch erleben will. Jeder Mensch, jeder Prozess und jedes Bild sind so einzigartig  und bieten eine Fülle an Inspiration, für die ich von Herzen dankbar bin. 

Blick in den Malraum zum Ausdrucksmalen
Blick in den Malraum zum Ausdrucksmalen

Ich stehe im Malraum und spüre:
hier bin ich ICH und kann einfach da sein.

Es ist ok, wie ich bin und wie es mir gerade geht. Ich sehe die Malspuren an der Wand und kann die Farben riechen. Ich hole mir ein großes Blatt und hefte es an die Malwand. Dann drehe ich mich um und lasse meinen Blick über die Farborgel schweifen. Wie geht es mir? Womit möchte ich heute anfangen?
Ich bin noch unschlüssig und noch nicht ganz im Malraum angekommen. Der Alltag, die ganzen Aufgaben und Diskussionen hängen noch an mir. Ich spüre, wie müde ich bin und frage mich, ob ich wohl noch die Kraft zum Malen habe. Doch dann schüttele ich den Gedanken ab. Schließlich ist es meine persönliche Malzeit, und ich habe mich die ganzen Tage schon darauf gefreut! Ich schöpfe mir Tapetenleim in eine Schüssel und fange an, das weisse Blatt mit den Händen einzustreichen. Ich merke, wie ich ankomme und langsam entspanne. Dann kommt plötzlich die Lust auf Farbe, und ich fange an, mit bunten Händen über das Papier zu tanzen. Der Kopf schaltet sich aus, und ich bin ganz im Malprozess.

Farborgel
Farborgel

Meine Malbegleiterin stellt sich neben mich und fragt, wie es mir geht. Ich reflektiere meinen Malprozess und fühle mich in meinem Tun unterstützt. Ich begebe mich in eine neue Malrunde, halte nach einiger Zeit inne und spüre, das Bild ist fertig. Es ist so, wie es ist. Ich staune, was sich alles zeigt und schließe das Bild gemeinsam mit meiner Malbegleiterin ab.

Ich bin dankbar, was ich heute wieder erfahren durfte und empfinde es als ein großes Geschenk, dass sich in den Bildern, Antworten auf meine Fragen zeigen. Ich bin voller neuer Energie und meine Erschöpfung vom Anfang der Malsession ist nicht mehr spürbar.

Mein Bild nach meinem Malprozess
Mein Bild nach meinem Malprozess

Es ist, was es ist

Was hier im Malraum an der Malwand passiert, ist frei von Bewertungen. Das ist etwas, was wir in unserer Leistungsgesellschaft nicht kennen und dem wir keinen besonderen Wert zuordnen können. Wenn etwas bewertungsfrei ist, wie kann ich dann sagen, welchen Wert es für mich hat? Ist es gut? Ist es schlecht? Gefällt es mir? Gefällt es jemand anderem? Das ist für mich eine der schwersten Übungen im Malraum. Das was im Malprozess erscheint, wohlwollend da sein zu lassen und anzunehmen.

Wenn ich das schaffe, dann nehme ich automatisch mich an. Das bedeutet wiederum: ich bin ok so wie ich bin. Wow, was für ein starker Satz. Das ist etwas, das ich kaum glauben kann. Da kommen alte Glaubenssätze hoch, dass ich etwas gut machen muss, sehr gut machen muss, um Anerkennung zu bekommen und ok zu sein. Ich spüre die Ambivalenz in mir. Ich weiss, dass ich die Glaubenssätze von damals nicht mehr brauche, dass sie nicht mehr hilfreich sind. Doch sie sind wie Autobahnen für meine Gedanken und leicht und schnell zu befahren.

Will ich neue und unterstützende Lebensformeln  für mich entwickeln, dann begebe ich mich mit einer Machete in den Dschungel und wenn ich oft genug daran arbeite, dann wird aus dem geschlagenen Weg vielleicht ein Trampelpfad, den ich dann häufiger einschlagen kann. Es ist ein langer und teilweise auch beschwerlicher Weg in Richtung Selbstliebe und Selbstmitgefühl.

Ich male in die Lösung hinein

Das Ausdrucksmalen hilft mir, meine inneren Prozesse zu verstehen und meine ganz persönlichen Fragen zu beantworten. Die Antworten finden sich auf dem Papier und sind oft überraschend. Denn nicht der Kopf, sondern der ganze Körper, das Herz und die Seele arbeiten meine Lösung heraus. Dafür muss ich gar nicht so viel tun. Ich bin offen, spiele mit den Farben, höre au meine innere Stimme und lasse mich überraschen. Ich entspanne und höre auf, etwas zu wollen. Ich lasse mich auf den Malprozess ein und lasse los.

Das alles ist leichter gesagt als getan. Manchmal gelingt es besser und manchmal weniger. Das Schöne daran ist, dass ich immer wieder neu anfangen kann. Mit jedem Bild tauche ich in einen neuen gegenwärtigen Moment ein, spüre die Energie und bin einfach da, so wie ich bin.
Wenn das alles so gelingt, dann bin ich im Flow. Selbstfürsorge, Selbstmitgefühl, Selbstliebe sind dann etwas so Selbstverständliches, dass ich mich frage, wie ich jemals daran zweifeln konnte.

Das Malen schenkt mir Leichtigkeit und Zuversicht. Ich spüre eine innere Freiheit und kann die äußeren Abhängigkeiten vor der Malraumtüre lassen. Raus aus der Ohnmacht – rein in die Selbstermächtigung. Ich sehe klarer und erkenne meine Entscheidungsfreiheit. Ich kann so viel über mich selbst erfahren, meine Bedürfnisse wahrnehmen und meine Wünsche ausdrücken. Dann erlebe ich die Ausdrucksmalbilder als Energiespender und Ressourcenträger.

Malen vom Garten
Malen vom Garten

Malbegleitung

Wenn ich im Flow bin, mit Farben und Formen spiele und unbeschwert sein kann, entstehen Bilder, die ich gerne annehme und die ich mag. Oft genug stehe ich aber vor meinem Bild an der Malwand und bin total unglücklich und unzufrieden. Ich weiss nicht mehr weiter, und das Thema zieht mich einfach nur runter. Ich stecke fest, komme nicht weiter. Ich will so unbedingt eine Lösung, und ich will, dass diese schweren und schmerzhaften Gefühle endlich weggehen. Aber es tut sich nichts.

In diesen Momenten ist es gut, eine Malbegleitung zu haben. Ein Mensch, der ein Stück meines Malprozesses begleitet – ein Stück des Weges mit mir geht und mir zu neuen Sichtweisen verhilft und dunkle Ecken ausleuchtet. Dann kommt der Malprozess wieder in Gang, und ich fühle mich gut aufgehoben, und weiß, ich bin nicht allein, und ich muss das nicht alleine schaffen. Da ist jemand, der mich empathisch begleitet, mir zuhört und mir hilft, meine Lösungen zu finden. 

Ausdrucksmalbilder sind Geschenke

Und zwar alle! Ausnahmslos! Manchmal weiß ich es in dem Moment einfach noch nicht, weil das Bild mir nicht gefällt und ich nichts mit ihm anfangen kann. Das passiert zum Beispiel dann, wenn ich etwas Bestimmtes will und nicht akzeptieren kann, dass es so eben nicht geht. Dann ist das Malen schwierig, und das Bild wird immer chaotischer und „matschiger“.  Dann sagt mir mein Empfinden, es ist nicht schön! Nicht ästhetisch! So will ich es nicht!

Tja, aber es ist so, wie es ist; und sobald ich diese innere Türe in mir aufmache, passiert etwas Erstaunliches: ich werde ruhiger, und das Bild ist gar nicht mehr so schlimm. Und selbst wenn mir das Bild an sich nicht gefällt, so ist die Akzeptanz dessen, ein unglaublich großer Schritt in Richtung Selbstakzeptanz. Ich akzeptiere mich dafür, dass ich etwas gemacht habe, was meiner Erwartung nicht entspricht. 

Ich nehme das Bild an und nehme damit automatisch mich an. Wenn ich noch weiter gehen kann, dann befreie ich mich von bewertenden Gedanken. Ich lasse zu, dass es so ist, wie es ist und kann dann den nächsten Schritt in Richtung Loslassen gehen. Das ist ein wunderbar starker innerer Prozess, der sich über das Ausdrucksmalen entwickeln kann. Wenn das geschieht, dann bin ich sehr dankbar und erkenne das Geschenk im Bild. Ich bin mir selbst wieder ein Stückchen näher gekommen in Liebe und Akzeptanz.

 Ausdrucksmalen selbst erfahren

Ich weiss nicht, ob es mir gut gelungen ist, das, was ich am Ausdrucksmalen so liebe, so zu beschreiben, dass die Energie und die Freude spürbar werden. Eigentlich muss es live erlebt werden. Jede und jeder einzelne „MUSS“ es für sich ausprobieren und seine eigenen Erfahrungen sammeln. Denn mit jedem Menschen, der das Ausdrucksmalen für sich entdeckt, kommt etwas Neues dazu, etwas ganz Individuelles, was das Ausdrucksmalen erweitert und bereichert.

Nach einer Ausdrucksmalsession
Nach einer Ausdrucksmalsession

Ausdrucksmalen in pandemischen Zuständen

Das Ausdrucksmalen mit anderen fehlt mir. Ich kann zwar mein Atelier für mich nutzen und malen gehen, aber es ist etwas anderes als mit anderen in den Malprozess zu gehen. Es fehlen die Energien und Inspirationen, die aus der Begegnung mit anderen heraus entstehen. Eine richtig gute Lösung, wie das Malen in der Gruppe im Atelier stattfinden kann, fehlt mir noch. Sobald es wärmer wird, werde ich die Staffeleien im Freien aufstellen. Darauf freue ich mich schon, aber irgendwie ist mir das immer noch zu wenig. 

Malsession mit Kindern
Malsession mit Kindern

Und ich habe eine Idee: Etwas, wo ich die Menschen dazu inspiriere, zu malen und sich dabei etwas Gutes zu tun. So entsteht gerade mein erster kostenloser Onlinekurs MORGENMALEN.

Dazu erfährst du in der nächsten Woche mehr. Wenn Du über mein kreatives Schaffen informiert bleiben möchtest, dann melde Dich gerne zu meinem kostenfreien Newsletter an. (Eine Abmeldung ist jederzeit möglich).

Bunte Grüße und eine farbenfrohe Woche,

Yvonne

Kunst:offen in Sachsen an Pfingsten – 2020 digital

Es ist das erste Kunst:offen, das für den KreativOrt nur digital stattfinden wird. Ich habe mich dazu entschieden, mein Atelier nicht zu öffnen, dafür aber Bilder vom Atelier und den Kunstwerken auf der Homepage zu zeigen.

Es ist kein vollwertiger Ersatz, aber ein erster Versuch, Inspirationen an Euch zu schicken und Euch auf die Ferne einzuladen, selbst den Pinsel in die Hand zu nehmen und kreativ zu werden.

Wer nicht bis Pfingsten warten möchte, kann sich ja mal das Malspiel der Begegnung anschauen :). Ich freue mich über Bilderpost!

Das Märchen vom verwunschenen Farbklecks

Es war einmal ein Gemälde, das war so wunderbar bunt und schön, dass alle, die es ansahen, lächeln mussten und gute Laune bekamen.

Die Welt war an diesen Tagen an vielen Orten trist und grau, und die Menschen waren traurig. Und so kam es, dass sich die Nachricht von dem Gemälde, das gute Laune machte, schnell verbreitete und sich immer mehr Menschen auf den Weg zu ihm machten, um wieder fröhlich zu werden.

Das gefiel dem grauen Zauberer, der sich sehr damit beschäftigte, die Welt öd und farblos werden zu lassen, um den Menschen seine teuren Alles-ist-gut-Tränke zu verkaufen, überhaupt nicht. Er überlegte lange, wie er das Gemälde vernichten könnte und plötzlich kam ihm eine grausame Idee, und er grinste finster …
Er zog er seinen Zauberstab und verwünschte das Gemälde so, dass es als Farbklecks auf den Boden fiel und an der Wand ein weißes Stück Papier zurückblieb.

Da war die Verzweiflung bei den Menschen groß und keiner wusste, wie aus diesem Farbklecks das alte Gemälde wieder hergestellt werden sollte. Es wurden die besten Restauratoren, berühmtesten Künstler und Zauberer des Landes gerufen, doch keiner schaffte es, das Gemälde wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu bringen.

So gaben die Menschen schließlich die Hoffnung auf und vergaßen mit der Zeit das Gemälde, da sie von einem Zauberer gehört hatten, der Tränke gegen Traurigkeit verkaufte …

Und der Farbklecks blieb auf dem Boden liegen.

Bis an einem sonnigen Frühlingstag ein Kind an dem Farbklecks vorbei spazierte. Es schaute ihn neugierig an, hob ihn mit den Fingern auf, lachte und tupfte ihn behutsam aufs Papier. Und so entstand im kindlichen Spiel ein ganz neues Bild. Das zarte Lachen des Kindes war überall zu hören, und die Leute liefen herbei, um zu sehen, was hier so viel Freude verbreitete. Sie staunten und freuten sich, als sie das neue Bild sahen.
Sie tauchten ihre Finger in den Farbklecks und ließen ihre eigenen Bilder entstehen und waren glücklich und erfüllt. Die Traurigkeit wich der Freude, und die Menschen vergaßen die Tränke des Zauberers und erlagen ihrem eigenen innewohnenden Zauber … der Freude an ihrer eigenen Kreativität. 

Und wenn sie es nicht vergessen haben, dann malen sie noch heute.

Wer dieses oder ähnliche Märchen von verwunschenen Farbklecksen selbst erfahren möchte, ist herzlich zum Ausdrucksmalen am Samstag, den 11.01.20, 11-13 Uhr eingeladen. 

JAM – Jahresabschlussmalen am 31.12., 11-13 Uhr

Rückblick und Vorausschau – Wie war mein Jahr? Was möchte ich im nächsten Jahr erleben?

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und ich möchte dich einladen, malerisch zurückzublicken und einzelne Stationen und Ereignisse, die wichtig waren, noch einmal zu betrachten und zu würdigen. Was hast du dieses Jahr erfahren?

Und mit dem Abschluss des alten Jahres öffnet sich das neue Jahr, das wir mit unseren Wünschen und Visionen begrüßen können. Was möchtest du im neuen Jahr erleben? Wie möchtest du es gestalten?

Die Bilder, die in dieser stillen Achtsamkeit entstehen, tragen eine besondere Kraft in sich und können uns im Laufe des neuen Jahres unterstützen, uns an unsere Wünsche zu erinnern.

Es gibt keine Altersgrenze, und es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Ich möchte dazu einladen, loszulassen, zu spielen und zu experimentieren und beim eigenen kreativen Ausdruck anzukommen.

Die Malsession eignet sich auch wunderbar für Familien, um Zeit miteinander zu verbringen und gemeinsam etwas zu gestalten.

Die Malsession kostet pro Person 20€.

Es stehen 7 Malplätze zur Verfügung.

Bitte melde dich per Mail info@jetzt-wirds-bunt.eu oder über 0151-51952172 an.

Seminar Ausdrucksmalen: Märchenarbeit

Über knupser,knusper Knäuschen, drei Wünsche und ein goldenes Haar komme ich auf einem fliegenden Teppich gerade von der Vorbereitung des Vertiefungsseminars im Ausdrucksmalen zum Thema Märchenarbeit.

Ich mag dieses Seminar besonders gern, da es für mich die ureigene Wahrheit der Märchen hervortreten lässt, unsere Seele auf phantasievolle Weise anrührt und unsere Malprozesse so zauberhaft begleitet.

Vielleicht gibt es ja ein besonderes Märchen, dass Dich bewegt oder schon lange begleitet und dem Du Farbe, Raum und Ausdruck geben möchtest.

Die Einladung geht an alle, deren Herz für das Ausdrucksmalen schlägt und sich 4 Tage lang, wohlwollend und wertschätzend begleitet, auf ihren persönlichen Märchenweg begeben möchten.

Das Seminar findet vom 17.11. bis 21.11.19 in Kohren-Salis statt.

Die Anmeldung läuft über die Erwachsenenbildung Sachsen: https://www.eeb-sachsen.de/ausdrucksmalen.html 

Ich würde mich freuen, mit Dir auf Deine Märchenreise zu gehen.

Simsalabim und dreimal bunte Grüße, Yvonne

Ausdrucksmalen für Frauen

Wir Frauen! Was uns Kraft gibt.

Workshop für Frauen zum Frühlingsanfang am Samstag, 20.03.21, 10-16 Uhr

Ausdrucksmalen – Wir Frauen! Was uns Kraft gibt.

Wir sind auf dem Weg als
…Frau…Mutter…Tochter…Liebende…Geliebte…Heilerin…Künstlerin… Versorgerin…Managerin…Erzieherin…Chefin…Arbeiterin…Pflegerin…Köchin…Seelsorgerin…Zuhörerin…Begleiterin…Mutmacherin…Weise…Schöpferin…Händlerin…Denkerin…Königin…Freundin…Schwester…Gefährtin…Verbündete…

Was gibt Dir Kraft?  Was gibt Dir Mut?  Was tut uns als Frauen gut?

Mit diesen Impulsen möchten wir einen Tag lang ins Ausdrucksmalen und in die gegenseitige Inspiration gehen.
Energie tanken, frei werden, uns Zeit nehmen und eine malerische Reise zur eigenen Kraftquelle unternehmen.

Wir treffen uns zum Frühlingsanfang am Samstag, 20.03.21, 10-16 Uhr im KreativOrt Jetzt wird’s bunt!
Ich freue mich darauf, Dich auf einer malerischen Reise zu Deiner Kraftquelle zu begleiten.
Es wird eine Mittagspause geben. Bitte bringe für Dich etwas zum Essen mit. Für Getränke (Tee, Kaffee,Wasser) sorge ich.
Die Teilnehmerinnenzahl ist auf  7 Frauen beschränkt.
Die Kosten liegen bei 75,00 Euro pro Person inklusive Material.
Bitte melde Dich bis 12.03.21 per Mail bei mir an.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Wenn Du eine Übernachtungsmöglichkeit brauchst, dann gib mir bitte Bescheid.

Der KreativOrt ist mit der Bahn erreichbar. Von Dresden-Neustadt aus Haltestelle Ottendorf-Okrilla Nord. Es sind dann 5 min Fußweg. Wir werden den Workshop beginnen, wenn alle Bahnfahrerinnen im KreativOrt angekommen sind.

Bunte Grüße, Yvonne

Ausdrucksmalen – ein (Kinder)Spiel

Wir waren völlig fasziniert, als wir miterleben durften, wie die 4-jährige Künstlerin anfing, den Pinsel zu schwingen und uns an ihrer großen Kunst teilhaben ließ. Bei uns Erwachsenen mischte sich ein wenig Neid in die Bewunderung, da es uns oft so schwer fällt, uns auf ein Malspiel einzulassen. Eintauchen in Farben und Formen, staunen, was entsteht und welche tiefe Weisheit im Malen und in den Bildern liegt. 

Ich freue mich auf die nächste Runde Ausdrucksmalen und auf jeden, der Lust hat, sich darauf einzulassen.

Die nächsten Termine sind hier zu finden. Ich bitte um Anmeldung, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist. 

Malkittel und alles, was zum Malen benötigt wird, habe ich im Atelier.

Die Kosten für eine 2-stündige Malsession liegen bei 15 Euro/Person.